Theaterworkshop:


Deine Reise durchs Abenteuerland Leben

spannend, bewegend, schön ?


Workshop- Tagebuch


Vielen Dank!!!

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Sponsoren bedanken,die freundlicherweise

unser Theaterprojekt unterstützen haben:

 

 

 

Sparda Bank/Sparda Impuls

Lions Club Walldorf- Astoria

Sparkasse Heidelberg/Filiale Mühlhausen

Volksbank Kraichgau Wiesloch- Sinsheim eG
Firma Schaa GmbH Digitaldruck

Autohaus Roth, Tairnbach

Deutsche SiSi Werke Betriebs GmbH

Freundeskreis der Grundschule Tairnbach

TSG 1899 Hoffenheim mit dem Hoffexpress


Deine Reise durchs Abenteuerland Leben

spannend, bewegend, schön?

Endlich war der Tag unserer Präsentation da. Drei Wochen dauerte unser Theaterworkshop mit dem Theaterpädagogen, Schauspieler und Regisseur Christoph Kaiser. Am vergangenen Samstag, den 27.6.2015 um 14 Uhr dann hatten wir zum Schulfest geladen.

Das Wetter spielte erstmal verrückt und beim morgendlichen Aufbau öffnete der Himmel seine Schleusen.

Doch gegen Mittag kam die Sonne heraus und dann füllte sich so nach und nach die Sporthalle. Um 14 Uhr hieß es dann: Herzlich Willkommen!

Frau Busch begrüßte gemeinsam mit Kindergartenleiterin Daniela Teichner und Theaterpädagoge Christoph Kaiser die Gäste. Kurz wurde erläutert, was denn „Resilienz“ bedeutet, nämlich widerstandsfähig zu sein und innere Stärke zu haben, sich auch durch widrige Umstände im Leben nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Doch was hat das alles mit Stühlen zu tun? Dies fragte sich wohl der ein oder andere Zuschauer. Sowohl im Workshop als auch bei der Präsentation tauchten Stühle auf. Stühle, die im Kindergarten ausrangiert wurden. So einige Generationen haben auf ihnen gesessen. Doch nun dienten sie uns als „künstlerisches Mittel“, so Herr Kaiser.

Ein Stuhl hat uns Menschen gegenüber den großen Vorteil, dass er- egal was um ihn herum, oder mit ihm passiert, fast alles an ihm abprallt- er hat keine Emotionen und bleibt, was er ist. Natürlich ist das bei uns Menschen anders, aber im Verlauf des Workshops haben wir immer wieder versucht, uns diese „Stärke“ des Stuhls anzueignen. Wir haben mit Hilfe des Stuhl gelernt, Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten- den Blickwinkel zu ändern, haben mit Stühlen Situationen nachgestellt. Wenn man diese Fähigkeit hat- nämlich nicht nur eine Sicht auf die Dinge zu haben, dann wird man stark und ist flexibel im Denken, wenn etwas Unvorhergesehenes geschieht.

Ein fertiges Theaterstück gab es nicht zu sehen- das war auch gar nicht unser Ziel. Wir wollten ein Prozessergebnis zeigen. Und so sahen die Zuschauer die Ideen und Geschichten der Schul- und Kindergartenkinder aus dem Workshop. Geschichten und Szenen aus dem Schulalltag, von der Einschulung oder von Streitigkeiten im Klassenverband. Teilweise dargestellt mit Hilfe von Stühlen! Szenen mit und von Kindern, in denen aber auch alternative Handlungsweisen aufgezeigt  und erprobt wurden.

 

Zwischenzeitlich braute sich ein weiteres Gewitter mit Starkregen zusammen und alle mussten noch lauter reden und spielen. Umrahmt von passenden Liedern und musikalischer Untermalung der Szenen, war es ein buntes und abwechslungsreiches und langes Programm- denn die vielen Ideen der Kinder wollten ja auch möglichst alle gezeigt werden. Am Ende dann bekam jedes Kind symbolisch sein Köfferchen mit auf die Reise- gefüllt mit wertvollen und hilfreichen Ideen für eine Reise durchs Abenteuerland Leben: Widerstandsfähigkeit, innere Stärke, Flexibilität….

Eine klasse Leistung unserer Schul-und Kindergartenkinder! Ein großes Dankeschön an Herrn Kaiser für seine Ausdauer, sein Engagement und dafür, dass er den Kindern den Freiraum gegeben hat und sie unterstützt hat, ihre Ideen auf die Bühne zu bringen.

Im Anschluss war auch das Wetter wieder versöhnlich gestimmt, so dass wir oben am Sportplatz unser Schulfest feiern konnten. Eine Attraktion dabei war natürlich die „fußballförmige“ Hüpfburg des Hoffexpress, der uns ebenso Tischkicker und Torwand zur Verfügung stellte- vielen Dank dafür!!  www.achtzehn99.de/hoffexpress/

 



 

 

26.6.15

Die Generalprobe

Na ja..man sagt ja,wenn die Generalprobe nicht ganz so verläuft...

Wir haben uns doch noch an vielen Stellen aufgehalten und den Schluss unserer Präsentation heute zum 1. Mal auf die Bühne gebracht. Aber alle sind nun einfach gespannt auf den großen Tag!

25.6.15

Der vorletzte Workshop- Tag:

Die Kindergartenkinder waren heute etwas länger dabei. Vieles lief schon wie am Schnürchen, aber an einigen Stellen haben wir auch noch Neues ausprobiert- das kostete Zeit. Somit haben wir für morgen noch einiges zu tun!

24.6.15

Keine Termine auswärts, das heißt, alle Kinder samt KiSchu- Team trafen sich, um gemeinsam weiter den Ablauf für Samstag durchzugehen.

Wir befassten uns heute mit den „Feinheiten“ in unseren Szenen. Aber viel mehr wollen wir nun nicht verraten...

23.6.15

Heute waren die KiSchu- Kinder mit uns in der Sporthalle und wir haben unsere Geschichten zusammengefügt. Für die Kindergartenkinder aufregend, auf der großen Bühne zu stehen. Nachdem der ersten Pause mussten unsere ¾ er dann zum Verkehrstraining nach Wiesloch. Herr Kaiser hat die verbleibende Zeit mit Klasse 1 /2 weitergeprobt.

3. Workshop- Woche

22.6.15      

Die letzte Woche unseres Workshops startete  nach dem bekannten  Warm-Up mit der Wiederholung einiger Szenen. Heute wurde schon mehr aufs Detail geachtet.

Morgen kommen die Kischu- Kinder vom Kindergarten und wir wollen dann gemeinsam unsere Bilder und Geschichten ausprobieren.

Heute gab es noch einen Koffer zu sehen, den wir „befüllt“ haben- nur so viel: nicht mit Dingen, die man sonst so für eine Reise einpackt- eher mit Begriffen …dazu braucht man schon ein bisschen Fantasie und Kreativität und Vorstellungskraft- doch die haben wir in den drei letzten Wochen gelernt!

18.6.15

Letzter Tag dieser 2. Workshop- Woche, denn morgen sind alle Kinder beim „Tag des Sports“ in Mühlhausen.

Heute war Marianne Zimmermann im ersten Teil des Morgens dabei, um sich unsere Ideen anzuschauen und zu sehen, wo dann das KiSchu  Team (Schulanfänger) mit ins Spiel kommt. Wir haben heute mal grob alles, was wir uns bisher erarbeitet haben durchgespielt. Viele Ideen wurden mit Musik unterlegt und wirken so noch eindrucksvoller.

17.6.15

Die Tage verfliegen- wir sammeln und reflektieren in einem Gesprächskreis, was wir mittlerweile erarbeitet haben. Was war noch „Resilienz“? Viele gute Beiträge bereichern das Gespräch und immer wieder tauchen auch neue Aspekte auf.

Aber natürlich haben wir nicht nur geredet, sondern auch auf der Bühne „gespielt“- wenn Herr Kaiser dann sagt: „Und bitte!“

16.6.15

So langsam bekommen unsere vielen Ideen eine Struktur. Einige Szenen werden mit Musik ausprobiert. Und andere Szenen wiederholt und ausgefeilt. Auch die Tanzsäcke kamen heute wieder zum Einsatz- mit ihnen kann man ausdrücken, wie es in unserem Inneren aussieht- wie wir uns fühlen

Zuviel wollen wir ja an dieser Stelle noch nicht verraten

2. Woche:

15.6.15

Die zweite Woche hat begonnen. Heute probierten wir nach dem Warm-up aus, wie es sich anfühlt, wenn man immer nur negative Sätze zu hören bekommt. Wie fühlen wir uns dann in unserem Inneren?

Zudem probierten wir aus, Szenen in Standbildern mit Stühlen zu stellen- z.B. eine neues Kind kommt in die Klasse. Wie verhalten wir uns diesem Kind gegenüber und wie würden wir uns fühlen, wenn wir neu sind?

12.6.15

Schon ganz automatisch versammelten  sich alle Kinder, wie jeden Morgen, in einem großen Kreis, um mit Musik und Bewegungen, den Körper aufzuwecken. Die erste Woche liegt nun fast hinter uns. Nach dem Warm- up wurde eine Geschichte, die uns gestern auch schon begegnet war, noch einmal aufgegriffen. Darin ging es um den Einfluss von außen auf unsere innere Stärke. Höre ich immer nur, was ich alles noch nicht kann und erfahre keine Anerkennung, dann fühle ich mich immer kleiner, umgekehrt aber werde ich gestärkt. Diese Inneren Gefühle haben wir versucht, mit Tanzsäcken darzustellen.

Anschließend arbeiteten wir an unseren Szenen von gestern. Jede Gruppe arbeitete dabei mit Herrn Kaiser daran, wie man unsere Ideen auf der Bühne am nesten umsetzen kann. Frau Busch schrieb schon eifrig, die dabei entstehenden Texte mit.

11.6.15

Unser Warm-Up und Begrüßungsritual funktioniert nun immer besser.

Heute bildeten wir wieder andere Gruppen und bekamen die Aufgabe, Situationen darzustellen  zum Thema „Irgendwie anders“. In den Gruppen sollten wir diesmal auch darauf achten, dass alle ihre Ideen einbringen können; dazu ist es wichtig, sich auch mal zurückzuhalten, obwohl man schon weiß, wie es laufen soll, um eben den anderen auch eine Chance der Mitwirkung zu geben.

10.6.15

Auch der dritte Tag begann mit einem „Warm-up“, das nun schon zu einem bekannten Ritual geworden ist. Viele Übungen klappen von Tag zu Tag besser.

In Gruppen wurden heute Ideen gesammelt, was ein Stuhl noch sein bzw. darstellen könnte.

Viele Ideen wurden präsentiert und so nach und nach wurden dann auch Standbilder entwickelt, in denen ein Stuhl einen Menschen darstellte. Da der Stuhl ja aber nicht spielen kann, war es an den Schülern, um ihn herum so zu spielen, dass klar wurde, welchen Menschen- in welcher Situation- der Stuhl symbolisierte.

9.6.2015

Der 2. Workshoptag startete diesmal in der Sporthalle. Dort wurde nochmal kurz reflektiert, was wir gestern erarbeitet haben.

Dann ging es natürlich wieder mit einem „Warm-up“ los. Neben vielen Bewegungsübungen, trainierten wir auch die Stimme, die fürs Theater ein wichtiger Faktor ist. Ebenso versuchten wir uns möglichst gleichmäßig als Gruppe in verschiedenen Geschwindigkeiten zu bewegen.

Diesmal arbeiteten wir dann in Gruppen mit jeweils 2 Stühlen und fanden vielfältige Möglichkeiten, wie man Stühle in der Gruppe tragen kann. Diese wurden dann den anderen präsentiert.

Seit gestern besucht Herr Kaiser auch täglich die KiSchu- Kinder im Kindergarten und arbeitet mit ihnen- denn zum Schulfest soll ja dann unsere Workshop Arbeit  gemeinsam zur Aufführung kommen.


8.6.2015

Heute startete unser Theaterworkshop mit Herrn Kaiser. Zur Einstimmung sangen wir zunächst einige Lieder, die wir vielleicht auch in unsere Präsentation am Schulfest einbauen wollen.

Dann ging es los mit einem „Warm-up“. Dabei ging es auch viel um Rhythmus, Bewegung und Sprache. Wie kann ich zum Beispiel ein „I“ aus dem Bauch heraus rufen…gar nicht so einfach!

Anschließend machten wir „Bekanntschaft“ mit dem Begriff „Resilienz“ und versuchten, diesen einfach zu erklären und zu verstehen.

Zuletzt arbeiteten wir mit einem Stuhl- er wurde genau betrachtet, beschrieben und wir stellten uns vor, der Stuhl sei ein Kind, eine Person. Nun wurde der Stuhl auf verschiedene Weise in den Raum gestellt. Wie sieht es aus, wenn jemand Angst hat, oder sich nicht traut, in den Klassenraum zu gehen…. Einige Kinder spielten dann die gleiche Situation selbst nach…interessant, was man mit einem Stuhl alles darstellen kann.