Schuljahr 2019/20

Schnuppervormittag an der Gemeinschaftsschule Mühlhausen

 

 

 

Auch dieses Schuljahr nahmen die Viertklässler am Donnerstag, den 21.11. wieder an einem Schnuppertag der Kraichgauschule Mühlhausen teil. Sie lernten dort die Arbeit an einer Gemeinschaftsschule kennen, besuchten die Lernbüros, sprachen mit Schülern der fünften Klassen, befragten die Lehrer und erkundeten das Schulgebäude incl. Spielplatz. Besonders beeindruckt waren sie von den Schnupperarbeiten im Lernbüro der verschiedenen Fächer. Außerdem durften sie in Englisch am Computer arbeiten und in Musik lernten sie die verschiedenen Blasinstrumente der Bläserklasse kennen. Bei dem anschließenden Gespräch mit den beiden Klassenlehrern der derzeitigen 5.Klassen waren etliche Schüler so angetan von der in Mühlhausen praktizierten Form des Lernens, dass sie direkt den Wunsch äußerten, nach der vierten Klasse auf die Kraichgauschule wechseln zu wollen.

 

 

 

Erste Programmierschritte und die digitale Zukunft der Schule

 

Wie schon im vergangenen Jahr organisierte Frau Dold vom Freundeskreis der Grundschule Tairnbach im Oktober einen Programmier-Workshop im Rahmen der „EU Code Week“ für die Kinder der Klassenstufen 3 und 4. Für den Workshop hatte Frau Dold freundlicherweise Fördergelder von „Meet and Code an Schulen“ beantragt und erhalten. Damit kann die Grundschule ihre technischen Geräte zumindest teilweise auf den neuesten Stand bringen, und die „Calliope Mini“-Computer können immer wieder für kleine Programmier-Projekte an unserer Schule benutzt werden. Diese Mini-Computer können zusammen mit unseren Schul-Laptops oder im Batterie-Betrieb verwendet werden, so dass die Kinder ganz praktisch ihre ersten Erfahrungen anhand verschiedener Programmier-Beispiele online und offline machen konnten. Der Calliope Mini verfügt über Knöpfe, Sensoren, Lautsprecher und LEDs, die sich entsprechend ansteuern lassen. Allerdings ließ uns leider - wie so oft - das schwache WLAN-Netz des Schulgebäudes im Stich. Beim derzeitigen Stand der Internet-Versorgung im Schulhaus können nicht mehrere Laptops gleichzeitig ins Netz, einige veraltete Laptops sind gar nicht mehr ins Internet zu bringen. Aber der „Digitalpakt Schule 2019 bis 2024“ des Bildungsministeriums könnte da vielleicht in Zukunft Abhilfe schaffen. Doch wie kommt das daraus bereitgestellte Geld nun an die Schulen? Dazu muss jede Schule zusammen mit dem Schulträger (Gemeinde) zunächst einen siebenstufigen „Medienentwicklungsplan (MEP)“ erstellen, also eine Kommission bilden, Absichten und Pläne formulieren, den Ist-Zustand analysieren, die Infrastruktur unter die Lupe nehmen, Unterrichtsziele ausarbeiten, Investitionen planen und tätigen, Nachhaltigkeit und Support gewährleisten und schließlich einen Antrag stellen. Viel Arbeit auf dem Weg zu einer digitalen Grundversorgung liegt also noch vor uns. Denn ganz so einfach „abrufen“ kann man das Geld nicht.