Schuljahr 2017/18

Wandertag mit Überraschung

Kurz vor Ferienbeginn machte die Klasse 3 und 4 mit ihrer Klassenlehrerin Frau Hofstetter und mit Frau Trunk einen Wandertag, um sich vom Schuljahr und von den Viertklässlern zu verabschieden. Zunächst liefen wir gemütlich auf dem Rad- und Fußweg nach Mühlhausen und machten unseren ersten Halt im Rathaus. Dort hatte die Klasse nämlich noch einen wichtigen Termin mit Bürgermeister Spanberger und der Umweltbeauftragten Frau Lepp, die sich ziemlich spontan noch Zeit für uns genommen hatten. Denn die Sportlehrerin Frau Trunk hatte die Grundschule Tairnbach zuvor bei der Aktion „Stadtradeln“ angemeldet und mit einigen Schülern und Erwachsenen über mehrere Wochen 636 geradelte Fahrradkilometer gesammelt. Die Gemeinde Mühlhausen hatte vier Teams im Rennen, die für den Klimaschutz geradelt sind. Das Team Grundschule Tairnbach kam immerhin auf Platz 2 und hat mit seinem Einsatz 90 kg CO2 eingespart. Im großen Bürgersaal überreichte deshalb der Bürgermeister den Schülern als Anerkennung einen Eisgutschein, ohne zu ahnen, dass die Klasse sowieso noch beim Eisladen Mühlhausen ein Eis essen gehen wollte. Das traf sich also gut, wir verabschiedeten uns dankend und zogen froh weiter, zu einigen Spielplätzen und schließlich auch zum Eisladen. In der Mittagshitze zogen wir es dann doch vor, den Bus zurück nach Tairnbach zu nehmen und unseren Ausflug entspannt zu beenden.

Neue Baumeister

 

Wie stabil man mit gefalteten  Papierstreifen Türme und Gebäude bauen kann, testen grade die Schüler der Klasse 3 und 4. Da entstehen Hotels, Wolkenkratzer und kunstvolle Papierarchitektur.

 

Mathematik mal anders:

 

Der MINT-Parcours in Klasse 3/4

 

Am Donnerstag, den 8. Februar durften wir Frau Keuchel von der Stephen-Hawking-Schule der SRH in Neckargemünd als Gast willkommen heißen. Wir hatten sie schon freudig erwartet, da wir aus Erzählungen wussten, dass sie uns mit ihrem MINT-Parcours eine Mathematik zum Anfassen präsentieren würde. Der Name „MINT“  ist nämlich die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. An den Experimentierstationen sollen die Schüler über Entdecken und „Begreifen“ mit den Händen an Naturwissenschaft und Technik herangeführt werden. Das war für uns eine schöne Abwechslung zum sonstigen Rechnen und Schreiben.

 

Der Parcours, der in fünf große Bereiche gegliedert war, bot ein breites, differenziertes Angebot für alle Leistungsniveaus:

 

An den Experimentierstationen konnten die Schüler frei mit Magnetstäben (Geomag) konstruieren oder mit geometrischen Grundformen (Polydron) entsprechende Körper bauen. Davon waren nicht nur die Jungs, sondern auch die Mädchen begeistert. Die Konstruktion der Leonardobrücke verlangte besonders Geschick und Fingerspitzengefühl. Beim Fahrzeugbau konnten wir Fahreigenschaften austesten und mittels Zahnradkonstruktionen erste Erfahrungen mit der Mechanik sammeln.

 

Detektivarbeit in Form des Kombinierens war bei den Logicals gefragt und das räumlich-logische Denken konnte mit Somawürfeln, Pentominorätseln, Tangrams und Puzzles geschult werden.  Besonders knifflig war die Konstruktion des „verflixten T´s“.

 

Mit Zahlen jonglieren durften wir bei den magischen Dreiecken und den Sudokus, wobei letztere auch Rechenaufgaben enthielten.

 

Geknobelt wurde mit Streichholzrätseln, Dominorätseln oder dem Spiel „rushhour“, bei dem wir Kinder – wie sonst nur unsere Eltern-  ein Parkplatzproblem lösen mussten. Besonderen Anklang fand auch das „Große Krabbeln“: Hier mussten die Erdplatten so angeordnet werden, dass nur bestimmte Insekten sichtbar waren.

 

Der Parcours war sehr motivierend und begeisterte alle, da sowohl mathematisch begabte Schüler ihre Grenzen austesten konnten, aber auch rechenschwache Kinder ihrer Begabung entsprechende Aufgabenfelder vorfanden. So wurde jeder von uns entsprechend seiner Talente gefordert und gefördert.

 

Es ist erfreulich, dass nach dem plötzlichen Aus für das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium, in dessen Auftrag bisher der MINT-Parcours stattfand, die Stephen-Hawking-Schule auch eine MINT-freundliche Schule ist, so dass wir hoffen können, dass Frau Keuchel auch nächstes Jahr wieder an unsere Schule kommt und diese spannenden Experimentierstationen für uns mitbringt.

 

 

 

Eine spannende Reise
Die hatten die Schüler der Klasse 3 und 4 mit dem Lesekoffer. Die Reise begann als wir im November in der Stadtbücherei Wiesloch zwei Koffer mit 60 Kinderbüchern abholten. Dies ist eine Aktion zur Leseförderung an Grundschulen von der Stadtbücherei und der Buchhandlung Eulenspiegel. Die teilnehmenden Klassen aus umliegenden Schulen leihen sich dabei die Lesekoffer für einige Wochen aus und übergeben diese dann mit einer kleinen Präsentation der nächsten Klasse. Die Tairnbacher Schüler haben dabei ihre Eindrücke aus der Lesezeit vorgestellt, mit Buchvorstellungen, einer Topten-Liste und den Lieblingsplätzen zum Lesen. Nun erfreut sich die nächste Klasse an den Büchern und die Tairnbacher behalten schöne Leseerinnerungen von der Reise mit dem "Lesekoffer ".

Präsentationen

Unsere Viertklässler haben im Fach Sachunterricht interessante Vorträge vorbereitet: über ihr eigenes Haustier, über tolle Hobbys und wilde Raubtiere.

Unser Schulgarten im Herbst
Damit unser Schulgarten auch im Frühjahr schön erblüht und die ersten Insekten willkommen heißen kann, haben die Dritt- und Viertklässler vor dem ersten Frost Frühblüherzwiebeln gesetzt. Als kleine "Energiespeicher" schlummern diese Zwiebeln nun im Boden.

Herbstleuchten

Im Morgenkreis, wenn es noch dämmrig ist, lassen wir unsere Herbstlichter leuchten und lauschen gemütlich den Erzählungen der Mitschüler und unserer Vorlesegeschichte.

 

 

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