Waldtag mit dem „Waldmobil“

 Zu unserem Projektthema Nachhaltigkeit haben wir einen Waldtag für Klasse 1 /2 und 3 /4 mit dem „Waldmobil“ beim „Forst-Erlebnisteam der evangelischen Stiftung Pflege Schönau“ gebucht. Möglich war uns dies durch unsere Einnahmen vom letzten Adventsmarkt. Dazu trafen wir uns jeweils an einem schönen Apriltag im nahen Tairnbacher Wald mit Förster Ellwanger und seinem Kollegen. Sie hatten zum Waldrand das Waldmobil mit viel Anschauungsmaterial mitgebracht. Aber das beste Anschauungsmaterial bietet natürlich der Wald selbst, in dem wir uns die nächsten drei Stunden aufhielten. Dort bauten die Schüler zuerst ein „Waldsofa“ als Ausruh- und Treffpunkt. Die Kinder der Klasse 3 /4 lernten im Wald auch etwas über die Stockwerke des Waldes und ihre Bewohner, spielten kooperative Spiele dazu und bauten selbst ein Waldmodell mit Naturmaterial. Die Klasse ½ beschäftigte sich vor allem mit den Waldtieren. Den Kindern hat das aktive Lernen und freie Bewegen in der Natur mit Förster Ellwanger sehr gut gefallen, so dass die Hausaufgabe - regelmäßig in den Wald zu gehen und ihn weiter zu erkunden - sicher nicht schwer fällt.

Klimafrühstück in Heidelberg

Im März fuhr die Klasse 3/4 zum Welthaus am Heidelberger Hauptbahnhof. Das Welthaus ist ein Zentrum, wo sich Eine-Welt-, Umwelt- und Menschenrechtsarbeit verbinden. Dort hatten wir einen Workshop zum Thema „Klimafrühstück“ gebucht, den wir zum Teil von unseren Einnahmen aus dem Adventsbasar bezahlen konnten. In dem Workshop erfuhren die Kinder zunächst, was Klima, Klimazonen und Wetter sind. Dann bauten wir eine große Tafel für ein vorbereitetes Frühstück auf. Die Kinder konnten erstmal nach Herzenslust frühstücken, sich aber gleichzeitig auch Gedanken zu den Lebensmitteln machen, die es zur Auswahl gab: z.B. Käse in Plastikfolie oder losen Käse, Trauben aus Südafrika oder Karotten aus Deutschland, Bio-Milch oder Discounter-Milch, Apfelsaft aus der Plastikflasche oder aus der Glas-Mehrwegflasche. Gut gestärkt ging es anschließend in die Gruppenarbeit. Eine Gruppe bereitet den Unterschied vor, warum es besser ist, Obst und Gemüse aus nahen Regionen und zu der Zeit zu kaufen, wenn sie hier auch wachsen. Denn je mehr Obst und Gemüse sich quer über den Erdball zu uns auf den Weg machen muss, desto mehr CO2 wird beim Transport verursacht. Die zweite Gruppe erklärte mit lauter CO2 Wolken auf einem Poster, wieviel CO2-Abgase unsere ganzen Fleischprodukte produzieren. Und die dritte Gruppe zeigte anhand des Frühstücksapfelsaftes den Weg, den eine Einweg-Plastikflasche nimmt, und den Weg einer Mehrweg-Glasflasche. Eine Glasflasche muss zwar auch aufwändig gereinigt werden, aber die Kinder waren sich einig, dass eine Flasche, die keinen Plastikmüll macht und mehrfach wieder verwendet werden kann, sehr viel umweltfreundlicher ist. Auch wenn das Thema „Klimaschutz“ doch recht komplex ist, so gingen die Kinder mit vielen neuen Ideen nach Hause, wie sie bereits bei der Wahl der Lebensmittel das Klima beeinflussen können. Wir danken dem Welthaus Heidelberg für den interessant gestalteten Workshop.

 

„Mission- Kröten-Rettung“

Heute wenden wir uns mit einem ganz besonderen Anliegen an Sie.

 Die Kinder der Grundschule Tairnbach laufen mehrmals die Woche durch den Wald zur Sporthalle hoch und wieder zurück. Nun beginnt wieder - wie jedes Frühjahr - die Zeit der Krötenwanderung und damit auch die unerfreuliche Tatsache, dass der Weg von überfahrenen Kröten gepflastert ist. Dies ist für viele Kinder ein schrecklicher Anblick und viele haben Mitleid mit den teilweise noch lebenden und zappelnden Geschöpfen.

 

Im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsprojektes haben wir nun mit den Kindern die jährlich stattfindende Amphibienwanderung besprochen und sie wollen alle mithelfen, die Kröten und Co. auf dem Weg zu ihrem Laichgewässer vor dem Tod zu schützen.

 

Bei einem Treffen mit Bürgermeister Spanberger, Ortsvorsteher Egenlauf und der Umweltbeauftragten Frau Lepp hat uns die Gemeinde ihre Unterstützung zugesagt. Es wurde bereits an der Schule/Sportplatz ein Krötenzaun aufgestellt, der die Kröten zu einem Eimer leitet, welcher dann zum Dorfteich gebracht und dort geleert werden muss. Und hier brauchen wir Ihre Mithilfe!!! Wir suchen Ehrenamtliche, die sich für einen gewissen Zeitraum bereit erklären, den Eimer, bzw. die Kröten zum Dorfteich zu tragen. Dabei ist nicht jeder Tag ein Krötenwandertag, dies ist abhängig von Temperatur und Witterung (meist an feuchten Tagen und ab einer Temperatur von 6 - 7°C). Wir bräuchten also Eltern oder Großeltern, die gemeinsam mit ihren (Enkel-) Kindern die Eimer überwachen und gegebenenfalls morgens und abends die Tiere zum Dorfteich transportieren. Je mehr Freiwillige mithelfen, umso geringer ist die Belastung für die einzelne Familie. Unsere Idee wäre, dass sich mehrere Familien immer eine Woche teilen und sich so untereinander absprechen können.

 

Wenn Sie die Kinder und unsere „Mission“ unterstützen wollen, dann melden Sie sich bei uns und teilen uns mit, wann Sie Zeit haben und einsatzbereit wären.

 

Woche: 19.3. bis 25.3./26.3.bis1.4./2.4. bis 8.4./9.4. bis 15.4./16.4. bis 22.4.

 

Email: info@grundschule-tairnbach.de

 

Im Voraus besten Dank, auch im Namen Ihrer Kinder!

 

 

 

Müll, Müll, Müll!

 Eigentlich wollten wir ja im Wald Müll sammeln….Aber der Reihe nach erzählt: Im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsprojekts und in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten Senfkorn (Bildungskooperation Kindergarten-Schule: KiSchu) hatten sich die Kinder der Klasse 1 /2 mit dem KiSchu- Team an der Schule verabredet. Die Idee war, mit Mülltüten, Eimern, Handschuhen und Zangen ausgestattet, in den Wald zu laufen, um dort die Natur von Müll zu befreien.

 

Allerdings „stolperten“ wir schon direkt vor der Schule, bzw. auf dem Weg zwischen Schule und Dorfplatz über diverse Papierreste, Plastikteile, Staubsaugerteile und andere Dinge, die nicht in die Natur gehören. Also wurde der Plan kurzerhand geändert und wir strömten auf dem Dorfplatz und auf besagtem Fußweg aus. Wir brauchten keine Lupen…der Müll war überall und zahlreich vorhanden. Die Kinder sammelten fleißig und eifrig und die Mülltüten füllten sich. Ein Erfolg, der nachdenklich macht. Warum schmeißen die Leute ihren Müll auf die Wege, Straßen und in die Sträucher? Schade! Wir konnten mit unserer Aktion wenigstens einen kleinen Beitrag leisten, damit die Natur sich wieder ein bisschen wohler fühlt, wenn auch wahrscheinlich nur für kurze Zeit!

 

Die Welt deckt unseren Tisch
Äpfel aus Neuseeland? Erdbeeren im Winter? Bananen für 20 Cent?
In einem interessanten Workshop konnten die Kinder der Klasse 1 /2 herausfinden, woher unsere Lebensmittel eigentlich kommen, wann sie wachsen und wieviel Mühe es macht, sie zu produzieren. Herr Becker und Herr Timmermann vom Weltladen Heidelberg waren zu uns an die Schule gekommen und brachten interessante Informationen zum Thema Lebensmittel, Ernährung und Fairer Handel mit. So zum Beispiel ein Obst und Gemüsekalender, der uns zeigt, wann die verschiedenen Sorten bei uns wachsen. Schließlich muss man nicht unbedingt zur Weihnachtszeit Erdbeeren essen. Der Weltladen und seine
Bildungsangebote folgen dem Bildungskonzept des Globalen Lernens, der mit erlebnisorientierten und interaktiven Methoden Globalität für Kinder und Jugendliche erfahrbar machen möchte. Wir bedanken uns für dieses kostenlose Angebot und dieses so wertvolle Engagement an den Schulen.

 

Wir sind jetzt Klimaschützer!

Die Klassen 1-4 haben an einem großen jahrgangsübergreifenden Projekt teilgenommen, für das sich die Grundschule Tairnbach die KliBA ins Boot geholt hatte. An zwei Terminen im Januar durften alle Schüler zum Thema Klimaschutz und Energieformen arbeiten. Frau Krebs und Frau Köhler von der KliBA hatten dafür tolle Stationen vorbereitet. Hier erfuhren die Kinder nicht nur, was der Unterschied zwischen erneuerbaren umweltfreundlichen Energien und fossilen Energien mit schädlichen CO2 Abgasen ist oder wie Deutschland sich ein ganzes Atomkraftwerk sparen könnte, wenn nur jeder seine ganzen Stand-By-Geräte ganz ausschalten oder die Handy-Ladegeräte nicht den ganzen Tag in der Steckdose lassen würde. Wie man Strom umweltfreundlich erzeugen kann, konnten die Schüler am zweiten Termin an vielen Experimentierstationen selbst testen. Da gab es Windräder und Wasserräder zu basteln, Kartoffelbatterien und natürlich auch Stromerzeugung mit der Kraft der Sonne. Das Projekt inspirierte die Schüler so sehr, dass alle überlegten, was man im Schulhaus tun könnte, um nicht so viel Energie zu verbrauchen und unnötiges CO2 in die Atmosphäre zu blasen. Also wurde kurzerhand die „Energiespar-Polizei“ als neuer Dienst ins Leben gerufen, der aufpasst, dass in ungenutzten Räumen oder in der Pause das Licht und auch Stand-By-Geräte ganz ausgeschaltet sind. Nur zum Thema Heizenergie bleiben noch große Fragezeichen, da die alte Heizungsanlage und das alte ungedämmte Schulhaus eine vernünftige Regelung der Raumtemperatur unmöglich machen. Aber dazu wollen die Schüler bald einmal den Bürgermeister und die Gemeinde Mühlhausen befragen und zu einer kleinen „Klimakonferenz“ einladen.

Projektstart: Nachhaltigkeit

„Nachhaltigkeit“ ist ein Begriff, den man sehrhäufig hört und der sehr vielschichtig ist. In diesem Schuljahr werden wir unseren Fokus projektartig auf dieses Thema legen.

Mit verschiedenen Angeboten wollen wir zum Beispiel die Aspekte „Energie und Klimaschutz“, „Nachhaltige Ernährung“, „Unser Wald“ (Waldmobil) näher betrachten.

Den Auftakt macht aktuell im Januar ein Workshop zum Thema „Energie und Klimaschutz“ bei dem wir uns Unterstützung der KliBA Heidelberg geholt haben. Die KliBA ist die unabhängige, regionale Energieberatungsagentur in den Kommunen des Rhein-Neckar-Kreises sowie der Stadt Heidelberg.

Frau Köhler und Frau Krebs sind an zwei aufeinanderfolgenden Wochen für einen mehrstündigen Workshop zu Besuch an der Grundschule Tairnbach und haben tolle Versuche und Informationen mit im Gepäck.

Das Projekt verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche für den Klimaschutz zu sensibilisieren und zu gewinnen! Alltagsnah und abwechslungsreich werden Zusammenhänge zwischen dem Klimaschutz und unserem täglichen Energieverbrauch nähergebracht. So stellen wir uns zum Beispiel die Fragen: Wie kommt der Strom in die Steckdose? Vor- und Nachteile der fossilen und erneuerbaren Energien? Warum hat unsere Erde Fieber? Diese werden experimentell und altersentsprechend aufbereitet. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden Ideen erarbeitet, wie sie ihren Alltag klimafreundlicher gestalten können. Gefördert wird das Projekt zu 100 Prozent durch das Land Baden-Württemberg im Rahmen des „Förderprogramm Klimaschutz-Plus“. Somit ist keine finanzielle Beteiligung der Kommunen bzw. Schulen notwendig.

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