Schuljahr 2016/17

Gepolter in der Mühle

 

Am Freitag, den 21. Juli, trafen wir uns um 9 Uhr auf dem Parkplatz der Schule, um in verschiedenen Fahrgemeinschaften zur Mühle Kolb in Zuzenhausen zu starten. Dort wollten wir, d.h. die Klasse 3/4  der Grundschule Tairnbach, unseren diesjährigen Landschulheimaufenthalt verbringen. Sobald wir alle in der Mühle Kolb angekommen waren, begrüßte uns Michael Winter, der Chef des Landschulheims, und wies uns ein. Da die Zimmer erst ab 11 Uhr für uns zur Verfügung standen, gingen wir auf den nicht weit entfernten Bolzplatz und spielten uns schon mal warm. Dann endlich durften wir unsere Zimmer beziehen und die Betten erobern. Und gleich ging es los mit den Streichen, die sich einige Mädchen zuhause schon für die Jungs überlegt hatten. „It´s a prank!“  Bald darauf musste der Tischdienst in Aktion treten und das Essen von drinnen nach draußen auf die Wiese tragen, wo wir all unsere Mahlzeiten einnehmen durften.

 

Nachdem wir uns ausreichend gestärkt hatten, ging es zum Klettern an die Elsenz. Hier zeigte uns Alexander, wie man den Klettergurt anzieht und wie die Karabinerhaken funktionieren. Es gab fünf verschiedene Kletterstationen, an denen wir klettern, balancieren und schwingen konnten. Bei der schwierigsten Station mussten wir erst einen Baum hoch klettern, durften dann aus der Höhe herunterspringen und wurden kurz vor dem Boden gestoppt. Das fühlte sich fast an wie ein Sprung vom free-fall-tower! Manchmal durften wir uns auch gegenseitig sichern. Das Klettern hat allen riesigen Spaß gemacht!

 

Nach einer halbstündigen Pause begann die GPS-Tour, die uns durch Zuzenhausen, den umliegenden Wald und die umliegenden Felder bis fast nach Hoffenheim führte. In drei  Gruppen mussten wir 14 verschiedene Aufgaben lösen, die wir aber erst mithilfe der Koordinaten eines GPS-Gerätes zu finden hatten. Sieger war die Gruppe mit den meisten richtigen Antworten und dem schönsten selbstkreierten Gedicht. Ein Eis als Belohnung gab es jedoch für alle!

 

Während Michael Winter ein Feuer machte, auf dem er Hamburger für uns grillte, spielten einige von uns Tischtennis, andere relaxten im Strandkorb oder der Hängematte oder statteten den Gänsen und Enten einen Besuch ab. Damit die zahlreich genossenen Hamburger und die süße Wassermelone nicht allzu schwer in unserem Bauch lagen, gingen wir an der Elsenz entlang zum Spielplatz und spielten dort solange „Verbrannt“, bis es fast ganz dunkel war.

 

Zurück in der Mühle fing es an zu rumpeln, poltern und gewittern, so dass viele von uns nicht gleich einschlafen konnten. Gut, dass jeder ein Kuscheltier dabei hatte! Nach einer recht kurzen Nacht packten wir unsere Koffer, fegten die Zimmer, frühstückten und spielten noch so lange, bis wir von unseren Eltern abgeholt wurden. Müde aber voller neuer Eindrücke und Erlebnisse traten wir die Rückfahrt nach Tairnbach an. Diesen tollen Landschulheimaufenthalt werden wir wohl nie vergessen!

 

Johanna, Hanna, Nelli und Luca

 

 

 

 

 

Die Abschlussfeier

der Klasse 4

 

Am Freitag den 7.7.2017 fand die Abschlussfeier der Klasse 4 statt. Um 17:00 Uhr trafen sich alle Viertklässler mit ihrer Familie am Sportplatz. Die Kinder hatten einige Sachen eingeübt, die sie ihren Eltern vorführten. Ein Theaterstück, ein Tanz und zwei Lieder. Danach gab es Schnitzel mit Brötchen und mitgebrachten Salaten. Zum Nachtisch gab es Kuchen, Amerikaner und Muffins. Die Kinder spielten zusammen auf dem Sportplatz und die Eltern redeten am Tisch. Um 9:00 Uhr ging plötzlich der Rasensprenkler an. Alle Kinder wurden überrascht und rannten um den Rasensprenkler herum. Am Ende waren alle nass und haben gefroren. Für alle war es ein sehr schöner Abschluss.

 

Elias Kamuf

 

 

 

 

Mein Körper gehört mir!

 

Habe ich ein Ja- oder ein Nein-Gefühl, wenn mich jemand berührt? Wie kann ich auf mich aufmerksam machen, wenn ich etwas nicht möchte, mich nicht gut dabei fühle? Die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück hat unseren Dritt- und Viertklässlern spannende Fragen zum Umgang mit dem Thema sexueller Missbrauch mitgebracht und diese in kindgerechte Theaterszenen verpackt. An drei Terminen wurde gesungen, nachgedacht und diskutiert. Möglich war dieses Programm nur, weil der Lionsclub Wiesloch die  kompletten Kosten dafür übernahm. Vielen Dank dafür! So ist den Kindern jetzt ganz deutlich geworden, dass sie sich immer drei Fragen stellen sollten, bevor sie mit anderen Leuten einfach mitgehen:
1. Habe ich dabei ein Ja- Gefühl? 2. Weiß jemand, wo ich bin? 3. Bekomme ich Hilfe, wenn ich welche brauche? Beantwortest du auch nur eine Frage mit NEIN, dann musst du selbst auch NEIN sagen und mit einem vertrauten Erwachsenen zuerst darüber sprechen.

 

Ausbildung abgeschlossen

 

Mit dem Erwerb des Fahrradführerscheins haben unsere Dritt- und Viertklässler wieder einmal ihre Radfahrausbildung erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der Verkehrserziehung des Sachunterrichts lernten die Schüler alles Wichtige darüber, wie man sich als Radfahrer im Straßenverkehr verhalten muss. Dazu musste dann auch, wie beim Auto-Führerschein, eine theoretische Prüfung bestanden werden. Um den praktischen Teil kümmerte sich vor allem die Verkehrspolizei Wiesloch mit unseren zwei bekannten Polizeibeamten Herrn Epp und Herrn Hassfeld, die die Radfahrausbildung bei uns schon viele Jahre mit viel Geduld und Spucke bestens betreuen. An drei Terminen haben die Verkehrspolizisten in Wiesloch auf dem Verkehrsübungsplatz das Abbiegen und die verschiedensten Vorfahrtssituationen in einem autofreien Raum mit den Kindern üben können, bis dann eine Übungsstunde im Realverkehr an einer Tairnbacher Kreuzung erfolgte. Bei dieser Generalprobe erfuhren die Kinder, wie sehr der Realverkehr ihre Aufmerksamkeit fordert, denn nicht alle anderen Verkehrsteilnehmer verhielten sich richtig. Oft gab es unübersichtliche Stellen, Hindernisse durch parkende Autos oder gar Autos, die den Radfahrern die Vorfahrt nahmen. Aber die Polizeibeamten und die Kinder haben gemeinsam gut aufgepasst. Leider wird ab kommendem Schuljahr die Radfahrausbildung um einen Termin – um die wichtige Übung im Straßenverkehr – gekürzt. Wir hoffen, dass die zukünftigen Schüler ihre Radfahrausbildung trotzdem gut vorbereitet abschließen können.

 

MINT-Parcours erneut an unserer Schule

 

Am Donnerstag, den 23. März durften wir Frau Keuchel vom  Leonardo-da-Vinci-Gymnasium in Neckargemünd als Gast willkommen heißen. Wie schon letztes Jahr führte sie mit den Schülern der Klasse3/4 den MINT-workshop durch, der im Vergleich zum Vorjahr verändert und um einige Stationen erweitert wurde. Der Name „MINT“ - die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, klingt zunächst sehr hochwissenschaftlich, ist aber in der Realität eine Mathematik zum Anfassen. Das bedeutet, das mathematisch-naturwissenschaftliche Lernen und Denken läuft hier nicht über das Schreiben, sondern über das Entdecken und „Begreifen“ mit den Händen ab.

 

Der Parcours, der in fünf große Bereiche gegliedert war, bot ein breites, differenziertes Angebot für alle Leistungsniveaus:

 

An den Experimentierstationen konnten die Schüler frei mit Magnetstäben (Geomag) konstruieren oder mit geometrischen Grundformen (Polydron) entsprechende Körper bauen. Davon waren besonders die Jungs begeistert. Beim Fahrzeugbau konnten die Kinder Fahreigenschaften austesten und mittels Zahnradkonstruktionen erste Erfahrungen mit der Mechanik sammeln.

 

Detektivarbeit in Form des Kombinierens war bei den Logicals gefragt und das räumlich-logische Denken konnte mit Somawürfeln, Pentominorätseln, Tangrams und Puzzles geschult werden. Der „Renner“ hierbei war die Konstruktion des „verflixten T´s“.

 

Mit Zahlen jonglieren durften die Kinder bei den magischen Dreiecken und den Sudokus, wobei letztere auch Rechenaufgaben enthielten.

 

Geknobelt wurde mit Streichholzrätseln, Dominorätseln oder dem Spiel „rushhour“, bei dem die Kinder ein Parkplatzproblem lösen mussten. Besonderen Anklang fand auch das „Große Krabbeln“: Hier mussten die Erdplatten so angeordnet werden, dass nur bestimmte Insekten sichtbar waren.

 

Der Parcours war sehr motivierend und begeisterte alle, da sowohl mathematisch begabte Schüler ihre Grenzen austesten konnten, aber auch rechenschwache Kinder ihrer Begabung entsprechende Aufgabenfelder vorfanden. So wurde jedes Kind entsprechend seiner Talente gefordert und gefördert.

 

Wer Lust hat auf mehr: In den aktuell laufenden Grundschulkursen (Prima da Vinci) sind noch Einzelplätze frei!

 

 

Energie und Klimaschutz

 

Im Februar 2017 konnte die Klasse 3/4 an einem Unterrichtsprojekt zum Thema „Energie und Klimaschutz“ teilnehmen. Frau Krebs von der Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg KliBA besuchte uns an zwei Tagen in der Schule und brachte zum Thema Energie spannendes Forschermaterial mit. Zunächst mussten wir uns im Unterricht einmal damit beschäftigen, was denn überhaupt Energie ist, dass sie nämlich überall um uns herum in den verschiedensten Formen vorkommt und auch eigentlich nicht „hergestellt werden“ oder „verloren gehen“ kann, sondern sich nur wandelt in andere Energieformen. Schwer vorzustellen? Beispiele helfen da weiter: Wie ein Feuer, das eine Hitze- und Lichtenergie darstellt, mit dem man aber auch Wasser erhitzen kann, und der entstehende Wasserdampf wiederum eine Turbine zum Drehen bringt und damit dann Strom erzeugt wird, also Stromenergie entsteht. Strom brauchen wir im Alltag sehr viel. Und wieviel wir davon überflüssigerweise verbrauchen, das konnten die Schüler in der Schule und auch zuhause mit Strommessgeräten nachprüfen. Da wurde so manches Stand-By-Gerät als Stromfresser entlarvt; auch wenn man denkt, es wäre ausgeschaltet, fließt Strom. Frau Krebs erklärte den Schülern, wenn man den ganzen Stromverbrauch der Stand-By-Geräte in Deutschland summiert, dann bräuchte man allein dafür schon ein eigenes Atomkraftwerk. Also lieber weniger Strom verbrauchen, denn Kraftwerke brauchen auch Energie, im schlechtesten Fall nicht erneuerbare Energien oder Atomenergie. Mit welchen Leuchtmitteln man die Stromenergie am besten nutzen kann, konnten die Schüler auch testen. Die LED-Lämpchen lagen da ganz weit vorne. Und warum Wind-Wasser-Sonnen oder Biogasenergie am besten für die Umwelt und das Klima sind, weiß nun auch jedes Kind: Sie sind (fast) unendlich vorhanden und machen (fast) keinen Müll oder Abgase.

 

Schnuppertag an der Gemeinschaftsschule Mühlhausen

 

Am Mittwoch, den 15.02.17 machten wir uns auf den Weg nach Mühlhausen, um an einem Schnuppertag der Gemeinschaftsschule teilzunehmen. Da wir etwas zu früh dort eintrafen, durften wir noch den Pausenhof mit seinen Spielgeräten ausprobieren. Um 8.45 Uhr wurden wir von der Bläserklasse musikalisch begrüßt und anschließend in Gruppen aufgeteilt. So durchliefen wir fünf Stationen:

 

Im Lernbüro trafen wir Schüler, die an ihren eigenen Schreibtischen ihre Aufgaben nach ihrer selbst gewählten Leistungsstufe erledigten – auch mithilfe von Lehrern. Im Hawaiizimmer, wo auch die Coachinggespräche stattfinden, bauten wir aus Würfelnetzen Würfel. Danach übte jeder Englisch am eigenen PC im PC-Raum. Verschiedene Blasinstrumente durften wir im Musikraum ausprobieren, und spannende Experimente mit Rosinen, Wasser und Kohlensäure gab es im BNT-Raum.

 

Unser Besuch an der Gemeinschaftsschule war sehr interessant,  da wir erfahren haben, wie die Schüler dort arbeiten und lernen. Interessant war es auch zu erleben, wie gut die Kinder der Außenklasse dort von den anderen Fünftklässlern aufgenommen wurden.

 

Klasse 4

 

 

 

Schnuppertag in Klasse 5

Durch die Kooperation mit den weiterführenden Schulen der Nachbargemeinden, konnten unsere Viertklässler am 2.2.17 eine kleine „Vorschau“ auf ihr mögliches Schulleben ab Klasse 5 erhalten. Wir hatten uns dazu mit dem Leibniz Gymnasium und der Thomas-Morus-Realschule in Östringen verabredet, um dort jeweils zwei Schnupperstunden im Unterricht der 5. Und 6. Klassen zu machen. So konnte der eine oder andere Viertklässler sich vielleicht etwas besser eine Meinung zu den jeweiligen Schularten bilden, besonders wenn man noch unentschieden ist, wo der Weg ab Klasse 5 weitergehen soll. Aber zunächst mussten wir den zukünftigen Schulweg üben und mit dem Linienbus Tairnbach in aller Frühe verlassen, um an das große Schulzentrum in Östringen zu gelangen. Die Busfahrt zusammen mit vielen anderen Schülern aller Altersklassen, die Größe der Östringer Schulgebäude und die über Tausend Schüler, die sich dort tummeln, haben unsere Tairnbacher Kinder doch sehr beeindruckt. So mussten wir erst einmal unseren Raum und die entsprechende Lehrkraft am Schulzentrum finden. Aber nach einer netten Begrüßung auch durch die jeweiligen Schulleitungen – Frau Sauer-Ege und Herr Oberst – konnten wir interessante Unterrichtsstunden erleben. Die Viertklässler sahen im Deutschunterricht am Gymnasium, dass sie ihr bisheriges Grammatikwissen ganz sicher in der 5. und 6. wieder gebrauchen und erweitern werden und lauschten gespannt bekannten und neuen Inhalten. Besonders spannend war der Biologieunterricht in einem extra Fachraum. Dort gab es Insektenpräparate am Gymnasium und Mikroskope an der Realschule zum praktischen Lernen. Das war auf jeden Fall ein lohnender Unterrichtsausflug in die Zukunft.

Wandertag zur Bücherei Mühlhausen

Im Dezember besuchte die Klasse 3/4 die Bücherei in Mühlhausen. Trotz frostiger Temperaturen wanderten wir den Hinweg zu Fuß. Hier begleitete uns netterweise Frau Faulhaber. In der Bücherei wartete schon Frau Kau auf uns, die extra für die Tairnbacher die Bücherei geöffnet hatte. Frau Kau hatte für die Kinder ein tolles Quiz durch die Bücherei vorbereitet, wo jeder sein Wissen über die Organisation einer Bücherei überprüfen konnte und auch einige Suchaufgaben lösen musste. Anschließend wurde noch etwas in den Büchern geschmökert und neuer Lesestoff ausgeliehen, bis wir uns schon wieder rechtzeitig auf den Weg machen mussten, weil wir für den Rückweg den Linienbus nehmen wollten.

Nie Ohne Seife Waschen

 

So kann man sich am besten die vier Himmelsrichtungen Norden, Osten, Süden, Westen auf dem Kompass merken. Das hat die Klasse 3/4 bei einem Lerngang durch Tairnbach gleich geübt. Wir nahmen Kompass und Ortsplan mit und orientierten uns in alle Himmelsrichtungen. Zunächst haben wir uns alle in Nord-Süd-Richtung aufgestellt. Danach schauten wir, in welcher Richtung das Tairnbacher Schloss liegt. In der Nähe des Schlosses konnten wir schließlich noch das Tairnbacher Wappen genauer anschauen, das dort als Mosaik angebracht ist. So erkundeten wir nach und nach wichtige Stationen im Ort.

Es gruselt im Karton

 

Pünktlich zu Halloween hat die Klasse 3 / 4 schauerliche Gruselzimmer gebastelt. Dazu hat jedes Kind einen Schuhkarton in eine kleine Gruselbühne umgebaut. Es entstanden ganz individuell gestaltete „Puppenzimmer“ der etwas anderen Art. Aus Taschentüchern wurden flatterige Gespenster, aus Klopapierrollen wurden mit Mullbinden umwickelte Mumien und aus einem Drahtgerüst mit Wolle eine Spinne. Auch Fledermäuse und allerlei Möbelstücke haben die Kinder aus Pappe gebastelt. Die nötige schaurige Stimmung ließ sich gut mit etwas schwarzer Farbe, Spinnweben aus Watte oder mit dunklen Stoffresten herstellen. Manche Gruselzimmer sind bei Dunkelheit sogar mit einem LED-Teelicht beleuchtet.

 

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